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Entnommen aus:
2. Handreichung für Elternsprecher in Sachsen
Elterngestalten Schule mit – aber wie?
Herausgeber: Landeselternrat Sachsen, Geschäftsstelle, Hoyerswerdaer Straße 1, 01099 Dresden,Tel. 0351 56347-32, Fax 56347-33 E-Mail geschaeftsstelle@ler-sachsen.de
Autorin/Layout: Mechthild Wilkowski; Seite 32-33; Juli 2003; reformatiert: GEB-Konstanz 5/2005
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Schulfahrten
„Schulwanderungen und Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule. Sie vertiefen, erweitern und ergänzen den Unterricht.“
Lehrer, Schüler und Eltern müssen sich (z.B. in der Schulkonferenz) gemeinsam darüber verständigen, welche Vorhaben aktuell und traditionell an der Schule stattfinden sollen. Fahrten, die preiswert sind und in der näheren Umgebung stattfinden können, sind vorzuziehen. Grundsätzlich sind die Veranstaltungen rechtzeitig und ausführlich mit den Erziehungs- berechtigten und Schülern zu erörtern.
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VwV des SMK zur Durchführung von Schulwanderungen und Schulfahrten, vom 8.06.1999 MBl SMK 10/99, mit Reglungen zu:
Anzahl der Tage Genehmigungen Begleitpersonen Ausschluss von Schülern Benutzung von Fahrzeugen Versicherungen
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Welche Fahrten sind möglich?
Schullandheim-Aufenthalte
Sie ergänzen in allen Jahrgangsstufen in besonderer Weise den schulischen Unterricht und sollten möglichst mehrmals während der Schulzeit stattfinden. Familien (mit Freunden) können auch privat ins Schullandheim fahren.
Skilager
Fahrradtouren
Siehe VwV Schulfahrten, Ziffer 9.3, Infos gibt es auch bei der Unfallkasse Sachsen, Tel. 03521 724-314, www.unfallkassesachsen.de
Mehr als 15 Schüler dürfen einen geschlossenen Verband bilden und dann zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. (§ 27 StV O).
Auslandsfahrten
wie zum Beispiel internationale Schülerbegegnungen oder Sprachreise. Sie sollten den höheren Klassen vorbehalten bleiben.
Fahrten zur politischen Bildung
Politische Institutionen des Freistaates Sachsen, der Bundesrepublik oder der EU sind daran interessiert, Schülern Einblick in ihre Aufgaben sowie Arbeitsweisen zu gewähren und beteiligen sich manchmal auch an Fahrkostenzuschüssen.
(Bundesrat, Besucherdienst, Tel. 018888 9100-0, -180, www.bundesrat.de)
Fahrten zu Gedenkstätten
Zum Beispiel organisiert die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung(SLpB, Tel. 0351 85318-0, www.slpb.de) Schülerfahrten zu Gedenkstättennationalsozialistischen Unrechts.
Fahrten aus besonderem Anlass
Chor- und Orchesterfahrten, Fahrten von Sportmannschaften, von Arbeitsgemeinschaften sowie Projektgruppen gehören dazu.
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Sächsischer Landesverband der Schullandheime e.V.,
Tel. 035951 30140,
www.schullandheim.de
„Das Schullandheim –Fachzeitschrift für Schullandheim- Pädagogik“, ISSN 0724 5262
Kinder- und Jugend- Erholungszentren in Sachsen, Tel. 03772 22933
www.KiEZ.com
„ABC für Schulleitung und Schulverwaltung in Sachsen“ (Koller/Böhme)
Karteikartensammlung, Baumann GmbH, Tel. 09221 949204
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Eltern arbeiten erfolgreich mit
Schulfahrten
Warum sind Klassenfahrten fast so wichtig wie Unterricht?
- Weil Schule auch Lebensraum ist!
- Die zum Zusammenleben notwendige Toleranz und Rücksichtnahme stärkt den Zusammenhalt der Klasse für die weitere Schulzeit.
- Das Schüler-Lehrer-Verhältnis wird vertieft.
- Die Ich-Bezogenheit mancher Schüler kann aufgebrochen werden.
- Konflikte können aufgearbeitet werden, weil Zeit für persönliche Beziehungen ermöglicht wird.
- Persönliche Fähigkeiten können durch gemeinsam geteilte Erlebnisse geweckt und gefördert werden.
- Kinder und Jugendliche können die Erfahrung von freien Räumen machen: Entdecken und Erkunden, Erlebnis und Abenteuer.
- Lernen an interessanten Orten ist nachhaltiger als aus Büchern.
- Die gelernte Sprache kann praktisch angewendet werden.
- Durch gemeinsame Fahrten von Nichtbehinderten und Behinderten kann der Umgang mit behinderten Kindern geübt werden.
- Projekte können konzentriert und in anschaulicherem Kontext als im Schulgebäude bearbeitet werden.
- Kinder und Jugendliche können erleben, dass Lernen Freude macht!
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Nicht überall, wo „Schullandheim“ draufsteht, ist auch „Schullandheim“ drin.
Der Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Tel. 040 8901541, www.schullandheim.de
zertifiziert Einrichtungen mit einem Gütesiegel „Deutsches Schullandheim“ und unterscheidet damit zwischen Qualität und kommerzieller Ausrichtung
Projektbeispiele
- Agenda 21 - Medienerziehung - Theater - Ältere Menschen - Jugendfeuerwehr - Erziehung zum Frieden z.B. Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge
Tel. 0561 7009-0
www.volksbund.de
- Ost-West-Begegnung
„Gemeinsam Handeln,Voneinander lernen –Zusammenwachsen,“(Förderwettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung)
ISBN 3-922934-49-8
- Go oder Schach - Filmtechnik - Salsa-Tanz - Modellbau
Tel. 07261 9451212
www.modellbau-undschule.
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Schulfahrten (Klassenfahrten, Klassenausflüge, ...) unterliegen in mehrerer Hinsicht detaillierten rechtlichen Regelungen:
- hinsichtlich der Mitsprache der Eltern;
- hinsichtlich der Finanzierung;
- hinsichtlich der Aufsichtspflicht.
In Deutschland fallen diese Regelungen, wie das gesamte Schulrecht, in die Kompetenz der Bundesländer. Die einschlägigen Bestimmungen sind zumeist in einem ministeriellen "Wandererlass" zusammengefasst.
Eine Besondere Form der Klassenfahrt / Schulfahrt ist ein Aufenthalt in einem Schullandheim
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http://de.wikipedia.org/wiki/Schulfahrt
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http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=465
Schulwanderungen und Schulfahrten
Schulwanderungen und Schulfahrten ergänzen und bereichern vielfältig den Unterricht, sie sind für das Schulleben von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler können bei solchen Schulveranstaltungen neue Erfahrungen gewinnen; das gegenseitige Verstehen in der Gruppe und mit den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wird gefördert, der Sinn für Gemeinschaft gestärkt und die Bereitschaft geweckt, sich für andere einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Schulwanderungen und Schulfahrten sollen Bezug zum Unterricht haben.
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http://www.bildungsserver.de/instset.html?Id=4256
Institution Nr.4256 Bundesverband Erlebnispädagogik e.V. (BE) German Association for experiential education
Der Bundesverband Erlebnispädagogik hat das Ziel, Wissenschaft und Praxis der Erlebnispädagogik weiter zu entwickeln und die Trennung von Theorie und Praxis zu überwinden. verbreitet den Gedanken der Erlebnispädagogik. fördert die interkulturelle Toleranz und Verständigung. fördert die Begegnung und den Austausch seiner Mitglieder. vertritt die Interessen seiner Mitglieder im Sinne der vorgenannten Zielsetzung. kooperiert mit Verbänden und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.
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Sitz: Schneeberggasse 1 88131 Lindau DEUTSCHLAND
Tel.: +49 (0)8382 - 280962 Fax : +49 (0)8382 - 280964
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http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/erdkunde/exkursbw
Institution Nr.6792 Netzwerk für Teamentwicklung und Weiterbildung (N.E.W. e.V.)
Unter dem Terminus ``Erlebnispädagogik`` wird bei N.E.W. weit mehr verstanden als Outdoor-Aktionismus und Natursportarten. Im Laufe der Jahre haben die Menschen bei N.E.W. viele klassische Methoden modifiziert, viele neue Methoden erfunden, vieles alte und neue verschmelzen lassen und den Begriff ``Erlebnispädagogik`` immer wieder erweitert. Hauptthemen der N.E.W.- Pädagogik sind: Förderung sozialer Kompetenzen, Teamentwicklung, Persönlichkeits- entwicklung, Mensch und Natur
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Sitz: Marie Curie Str. 1 79100 Freiburg DEUTSCHLAND
Tel.: (0761) 401 44 44 Fax : (0761) 401 44 55
E-mail: info@new-ev.de WWW : http://www.new-ev.de
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