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Viele Schwäne brüten am Bodensee...
Bild: Schwan, Cornelia Hipp; www.cohipp.de/kunst

 
Liebe Familien
Familie und Schule sind die zentralen Sozialisationsinstanzen in unserer Gesellschaft und stehen doch nebeneinander. Mit unseren Grußworten an Eltern und Lehrer, den Beiträgen und Links, wollen wir darauf hinweisen, dass es notwendig ist, diese beiden Lernorte stärker miteiander zu verknüpfen. Erziehung und Bildung dürfen nicht getrennt vermittelt werden, also ohne Kontakt untereinander. Erziehung ist Voraussetzung für Bildung.
Familie ist ein zentraler Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. In dieser Zeit ist es wichtig, Familienleben und Familiengründungen in unserer Stadt zu unterstützen und zu stärken. Junge Menschen sollen dazu bewegt werden, hier eine Familie zu gründen. Für die regionale Wirtschaft ist ein solches Klima förderlich. Eine familienfreundliche Politik hilft jungen Menschen, ihre Kompetenzen in Unternehmen unseres Wirtschaftsraumes zu verwirklichen und gleichzeitig ein erfülltes Familienleben zu führen. Um Lebensbedingungen von Familien zu verbessern, bedarf es nicht nur kommunaler Anstrengungen, sondern auch der Unterstützung aller gesellschaftlichen Gruppen, welche am Handel und Wandel der Stadt beteiligt sind und auch Bürgerinitiative. Familien fühlen sich in Konstanz wohl. Konstanz ist eine familienfreundliche Stadt. Wir vom GEB-Konstanz proklamieren: "Nur eine Stadt mit Kindern hat Zukunft."
Zum Glück haben sich die Zeiten geändert, in denen Altkanzler Schröder die Familienpolitik noch als "Gedöns" abtat. In 2007 stellte Bundes-Familienministerin Ursula von der Leyen den von ihr beim Prognos-Institut in Auftrag gegebenen Familienatlas vor. Die Schlussfolgerung hieraus: Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen davon ab, ob sie Familien attraktive Lebenbedingungen bieten können. Es braucht ein Umfeld, dass gleichermaßen Familie und Beruf fördert. Wichtig für eine Kommune ist daher zu wissen, welche Rahmenbedingungen sind wichtig, in denen sich sowohl Kinder als auch Eltern wohlfühlen. Landkreise müssen mehr tun, sie sind sonst von der Abwanderung junger Familien bedroht. Regionen in den Familien sich wohlfühlen sind auch ökonomisch für zukünftige Herausforderungen gewappnet. Das bedeutet auch für die Wirtschaft, sich verstärkt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu engagieren. Umkehrschluss: Wenn erst die Familien wegziehen, geht auch bald die Wirtschaft. Hilfen für Familien, gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, das ist kein Privatvergnügen für berufstätige Frauen, sondern ein Standortfaktor, mit dem Gemeinden und Firmen um gut ausgebildete Fachkräfte punkten können. Ohne Arbeitsplätze fehlt Familien das Wichtigste, eine gesichtere Zukunft.
Wir als lokale Elternvertretung möchten Sie auch an den intellektuellen Diskurs von Karen Pfundt [KP] heranführen. Sie hinterfragt in ihrem Buch: "Die Kunst, in Deutschland Kinder zu haben" das traditionelle deutsche Familienbild und zeigt, was einer kinderfreundlichen Entwicklung in Deutschland im Wege steht. Nach ihrer Ansicht entscheiden sich sich in Deutschland immer mehr Frauen bewusst gegen Kinder. Aber nicht, weil jene sich keine Kinder wünschten, sondern weil die Frauen glaubten, sich keine Kinder leisten zu können, wenn sie gleichzeitg ein ausgefülltes Berufsleben wollten. Das Rollenbild "Kinderglück und Karriereknick" stünde gegenüber dem Bild "beruflicher Erfolg und das böse Rabenelternsdasein". Am Beispiel Frankreich und Schweden zeigt sie auf: "Hier ist es kein Problem ein Kind zu kriegen, denn dort gibt es gesellschaftliche und staatliche Zusammenhänge, die es jungen Familien oder jungen Müttern ermöglichen, Beruf, Karriere und Kind miteinander zu vereinbaren." Wir vom GEB weisen in unserem Grußwort an die Politiker und die Öffentlichkeit auf die politischen Konsequenzen hin.
Sie finden unter diesem Eintrag und unter Erziehung zahlreiche Beiträge, die wir für Familien für nützlich halten. Mit unserer Art der Darstellung und Wissens-Strukturierung glauben wir aus dem großen Angebot im Internet einige Perlen gefischt zu haben. Sie finden Hinweise zu Portalen, die Familien in vielen Fragestellungen einen Rat geben können. Sie werden auch reformatierte Artikel aus der Lokalpresse finden, die über den Tag hinaus noch Informationswert für Sie haben. Neben Ihren privaten Quellen zu Kinder- und Jugendfragen wollen wir ein Zusatzangebot aufbauen, auf dessen Details man nicht ohne weiteres bei eigenen dringlichen Recherchen gestoßen wäre. Vielleicht gelingt es uns, für Ihre Kinder kleine Animationen unter Unterhaltung zeigen zu können.
freundlicher Gruß
Web-Ag, GEB-Konstanz

Anlehnungen: www.aachen.de, Prädikat familienfreundlich; neuwied.de, Stadt Neuwied: Liebe Familien;
[KP] Karen Pfundt: Die Kunst, in Deutschland Kinder zu haben; Verlang Argon, 2004; ISBN 387024593.x
von der Leyen
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat gestern Abend (9. November 2007) in Konstanz die Unternehmen auch im Landkreis in einer familienfreundlichen Politik bestärkt. Bei einer Podiumsdiskussion sagte sie, Eltern seien wertvolle Mitarbeiter, denen entgegenzukommen sich auch wirtschaftlich lohne. In der von der IHK organisierten Debatte sagte Ministerin von der Leyen, Mütter und Väter seien für Unternehmen aus vielen Gründen unverzichtbar. Vor rund 250 Zuhörern führte sie aus, dass viele Länder Deutschland in der Familienförderung voraus seien. Die wesentlichen Aufgaben seien Kinderbetreuung und Flexibilisierung der Arbeitszeiten.
An die Unternehmer gewandt, sagte sie: „Das lohnt sich knallhart." In der Diskussion betonten die Teilnehmer übereinstimmend die Bedeutung einer nachhaltigen Familienpolitik. Allerdings müssten die persönlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, damit Familie und Beruf kein Entweder-Oder mehr sind. Unser Bild zeigt von links SÜDKURIER-Geschäftsführer Rainer Wiesner, die SingenerAlcan-Geschäftsrührerin Renate Neumann-Schäfer, Moderator Stefan Schmutz vom SWR, Ursula von der Leyen, Mainau-Chefin Gräfin Bettina Bernadotte und den Konstanzer OB Horst Frank.
RAU/Bild Hanser

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Der Gesamtelternbeirat der Stadt Konstanz stellt sich vor, gibt Einblick in seine Vergangenheit, erläutert seine aktuelle Arbeit und vermittelt seine Visionen.

Konstanzer Eltern möchten über die Schulen ihrer Kinder wohl informiert sein. Bei 'Schulentwicklung' geht es um die Zukunft der Schulen allgemein. Als Elternbeirat muss man hierüber sachkundig sein.

Elternrechte und Elternpflichten werden in den Konventionen und Gesetzbüchern gezeigt. Elternvertreter müssen sich mit dem Schulrecht vertraut machen. Errungenschaften will zeigen, was Sozialwerke und Initiativen leisten.

Die ehrenamtliche Arbeit als Elternvertreter oder Elternbeirat soll mit Rat und Organisationsmitteln unterstützt werden. Schulische und familiäre Erziehung greifen ineinander. Elternschaft muss erlernt werden. Vielleicht finden Sie bei uns ein paar nützliche Beiträge.

Online bereit gehaltene Protokolle und Einladungen senken den Papierverbrauch und sparen Zeit. Auch was der GEB in der jüngsten Vergangenheit publiziert hat, ist für die neu hinzu kommenden Eltern von Interesse.

Was hat sich auf unserer Homepage getan? Ein Ferienkalender ist zur Hand mit der Anzeige ein Jahr im Voraus. Einladungen zum Thema Kindererziehung, Schule und Bildung in der Region sollten Sie auch bei uns finden.