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Viele Schwäne brüten am Bodensee...
Bild: Schwan, Cornelia Hipp; www.cohipp.de/kunst





 

 

 

 

der Runde Tisch

 

Ebene

Schule

 

Typ

informelles Gremium

 

Organisation

Einladung von der Schulleitung

 

Teilnehmer

alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer; auch ohne Mandat

 

Thema

  • Entwicklung von Perspektiven für die Schulentwicklung
  • Vorschläge für das Schulprogramm

 






 

 

 

 

Elternstammtisch

 

Ebene

Klasse

 

Typ

Informeller Austausch mit anderen Eltern und Lehrern

 

Organisation

Spontane oder geregelte Verabredungen außerhalb der Klassen-Elternversammlung; auch von Kirchengemeinden als Institution eingerichtet;

 

Motiv

Nicht selten tragen ungeklärte Missverständnisse dazu bei, dass Eltern bzw. Lehrer* einander in einem falschen Licht betrachten. Die Lehrer lernen unsere Kinder vorwiegend aus dem Unterricht kennen. Wir Eltern haben keinen Einblick in den Schulalltag und nähren unser „Wissen“ darüber hauptsächlich aus den Erzählungen unserer Kinder.

 

Zielgruppe

Eltern bzw. Erziehende; Lehrerkollegium,

 

Thema

Erziehungsfragen , schulische Fragen, Unterrichts-Probleme; kreativer Gedanken- und Erfahrungsaustausch; Anregungen und Tipps für ein familiäres Zusammenleben; Themenabende zu einem bestimmten Thema (z.B. Kinder in den verschiedenen Lebensphasen); in Erfahrung bringen, wo Hilfe gebraucht wird und wo man als Eltern helfen kann;
Probleme der Schule lösen helfen und neue Ideen in die Welt setzen

 

Umgebung

Gemütliche, nette Atmosphäre;
da wo Zeit ist für ein wirkliches Gespräch über gemeinsame Belange;

 

Empfehlung

Elternstammtische dürfen sich nicht als außerschulische Opposition verstehen, sondern müssen Wert legen auf ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrer

 





Elternvereine

 

 

 

 

Elternvereine;

z.B. Elternverein Baden-Württemberg e.V.

z.B. türkischer Elternverein; spanischer Elternverein

 

Ebene

überregional, Landesebene

 

Typ

eingetragener Verein

 

Organisation

Vereinssatzung

 

Teilnehmer

weltanschaulich oder Migranten geprägte;
alle Interessierten an der Elternarbeit und der Schulentwicklung;
Eltern, deren Kinder nicht mehr im schulpflichtigen Alter sind

 

Thema

  • Zusammenarbeit und das Gespräch zwischen Eltern und Lehrern unterstützen
  • Elternarbeit in den verschiedenen Elterngremien unterstützen
  • den Erhalt eines freiheitlichen, leistungsfähigen und differenzierten Schulwesens
  • die Mitglieder über die Wahrung von Elternrechten informieren
  • die Öffentlichkeit über Tendenzen in der schulischen Entwicklung informieren
  • Gesprächsrunden über aktuelle schulische Fragen veranstalten
  • Seminare mit Referaten zu pädagogischen und schulpolitischen Themen anbieten
  • Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen und seine Mitverantwortung in der Gesellschaft
  • kulturelle Traditionen weitergeben; Integration fördern; Wertediskussion

 



Eltern ohne Amt

Die Arbeit des GEB in Konstanz können auch Eltern ohne Amt oder Klassenelternvertretungen unterstützen.

1. Senden Sie dem GEB Beiträge, wie Schule gelingen kann, oder stellen Sie diese in die Internet-Präsenz Ihrer Schule.

2. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn sie für bestimmte Themen als Ansprechpartner fungieren können, weil Sie sich in einen Sachgebiet besonders auskennen.

3. Geben Sie dem GEB Ihre Aktivitäten und Initiativen bekannt, die auch für Eltern anderer Schulen interessant sein könnten.

4. Sofern ausreichend Nachfrage besteht sind wir auch bereit zu bestimmten Themen Arbeitskreise zu bilden

Empfohlen wird in einem Beitrag vom Landeselternbeirat Sachsen, dass drei bis fünf Eltern die Vorsitzenden der Klassenpflegschaft unterstützen sollten.

Darüber hinaus gibt es viele fruchtbare Möglichkeiten wie Eltern die Schule ihrer Kinder ehrenamtlich unterstützen und durch direkte Zusammenarbeit bereichern können.

Weitere Formen der Zusammenarbeit Eltern-Schule

  • Elternbrief der Schule
  • Elternmitarbeit in Arbeitsgemeinschaften
  • Freundeskreise
  • Informelle Gespräche
  • Tag der offenen Tür
  • geselliges Beisammensein
  • gemeinsames Wochenende mit Schülern und Eltern
  • Wandertage mit Schülern und Eltern
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Ausstellung von Werkstücken, Arbeitserzeugnissen
  • Freiarbeiten von Schülern
  • Schul-Zeitung
  • Theater-, Konzert-, Chor-Aufführungen von Schülern
  • Klassen-Fest
  • Schul-Fest organisieren
  • Mitarbeit an Projekttagen
  • Kooperationen betreuen mit Vereinen, Institutionen, Industrie, Handwerk
  • Migranten-Eltern stellen ihr Land bzw. ihre Region und Kultur vor
  • Kernzeiten-Betreuung organisieren
  • Sicherheits-Dienst
  • Eltern zeigen Fertigkeiten (Fahrradmechanik, Computertechnik, Kleidung, Haushalt, Garten, Haustiere)
     saisonale, schulische, örtliche, regionale und überregionale Traditionen pflegen (Einschulung,  Erntedank, Martinstag, Nikolaus, Advent, Fastnacht, Ostern, Gedenktage)
  • Förderverein der Schule beitreten





interaktive Elternarbeit

FOCUS 19/2005, Seite 57

Die Entdeckung des Resonanzbodens

Die städtische Wilhelm-Busch-Realschule wagte ein Experiment: Lehrer und Eltern gaben die festgefahrene Frontstellung auf und gingen aufeinander zu. Das Kultusministerium prämierte den erstaunlichen Erfolg.

Eine kleine Korrektur verbesserte die gesamte Atmosphäre. „Vor ein paar Jahren haben wir den Elternabend umgestaltet", erinnert sich Renate Harder, seit 13 Jahren Lehrerin an der städtischen Wilhelm-Busch-Realschule in München-Perlach (720 Schüler). Die Väter und Mütter quetschten sich nicht in die Pennälerbänke, sie gruppierten sich im Kreis, hefteten sich Namensschilder an den Pulli und diskutierten, was eine gute Schule ausmache.

Zum ersten Mal entwickelte sich bei einer solchen Pflichtzusammenkunft ein Gespräch. Statt sich mit heruntergeklapptem Visier zu bekriegen, tauschten Lehrer und Eltern ihre Ideen über Erziehung, Bildung und Verantwortung aus. Eine Revolution im Umgang miteinander, der in Perlach seither „interaktive Elternarbeit“ heißt.

„Das Sich-Öffnen, der Dialog sind uns wichtig“, skizziert Konrektorin Ursula Leis die grobe Linie. So bietet die Schule Informationsveranstaltungen zu Themen wie Drogen, Gewaltprävention oder Essstörungen. Arbeitskreise beschäftigen sich mit allem was Eltern bewegt. Selbstverständlich sitzen Mütter in den pädagogischen Konferenzen, tagen mit der Schulentwicklungsgruppe und gehören zum Jahrgangsstufenteam. Ein Lehrer-Eltern-Fest markiert den Schuljahresbeginn - Kontaktpflege in lockerer Atmosphäre.

Zusätzliche Veranstaltungen und veränderte Gremienbesetzung allein reichen nicht. Die Lehrer wagten sich heraus aus der Rüstung der distanzierten Autoritätsperson. „Wir wenden uns dem Schüler zu", erläutert Mathelehrerin Harder die neue Position. „Ein enger Kontakt zum Elternhaus gehört unbedingt dazu."

Das neue Rollenverständnis birgt Unwägbarkeiten. „Wir sind als Person stärker gefordert und werden angreifbarer", weiß Sportlehrerin Hilde Brandt. Ein Risiko, das durch gegen-seitiges Vertrauen aufgewogen wird.

Zufrieden mit dem neuen Kurs scheinen alle Beteiligten. „Wir werden gehört, fühlen uns verstanden, und jedes Gespräch findet Resonanz", lobt Elternbeiratsvorsitzende Irene Geiger, die sich zuvor an zwei anderen Schulen engagierte und vom Teamgeist in Perlach begeistert ist. „Hier sind alle Eltern aktiv, nicht nur die Beiratsmitglieder, beobachtet sie. Die Fähigkeiten von weit über 1000 Erwachsenen stehen zur Verfügung. „Das ermöglicht manches, was sonst nicht möglich wäre“, weiß Konrektorin Leis. Zufrieden war auch das Kultusministerium und verlieh der Schule im vergangenen Jahr einen Preis wegen ihrer innovativen Elternarbeit.

Die Schüler profitieren. Der intensive Kontakt zwischen Schule und Elternhaus lässt manche Schwierigkeit gar nicht zum Problem wachsen. Das partnerschaftliche Miteinander der Erwachsenen lässt die Kinder Zutrauen fassen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Sogar die Feste seien besser geworden, seit alle mitmachen.





 

Schul-Fortbildungen

 

 

ElternBeiratsVerordnung (E)   Schulgesetz (§)   Konferenzordnung (KO)

 

Ebene

Schule oder mehrere Schulen

 

Typ

gemischt für Eltern und Lehrer

 

Organisation

Oberschulamt bzw. Staatliches Schulamt

Interesse anmelden beim Schulamt

 



 

Förderverein der Schule

 

Ebene

Schule

 

Typ

Lehrer, Eltern, ehemalige Schüler, Freunde der Schule

 

Aufgabe

Förderung der Schule

Zuschüsse in sozialen Härtefällen für z.B. Studienfahrten

Preise aussetzen für besondere Leistungen

kulturelle Angebote an Schule

 




 

 

 

 

Bildungsverein Konstanz e.V.

 

Ebene

Schule

 

Typ

informelles Gremium

 

Organisation

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Teilnehmer

alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer; auch ohne Mandat

 

Thema

  • Entwicklung von Perspektiven für die Schulentwicklung
  • yyyyy

 

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Kontakt

Der Gesamtelternbeirat der Stadt Konstanz stellt sich vor, gibt Einblick in seine Vergangenheit, erläutert seine aktuelle Arbeit und vermittelt seine Visionen.

Konstanzer Eltern möchten über die Schulen ihrer Kinder wohl informiert sein. Bei 'Schulentwicklung' geht es um die Zukunft der Schulen allgemein. Als Elternbeirat muss man hierüber sachkundig sein.

Elternrechte und Elternpflichten werden in den Konventionen und Gesetzbüchern gezeigt. Elternvertreter müssen sich mit dem Schulrecht vertraut machen. Errungenschaften will zeigen, was Sozialwerke und Initiativen leisten.

Die ehrenamtliche Arbeit als Elternvertreter oder Elternbeirat soll mit Rat und Organisationsmitteln unterstützt werden. Schulische und familiäre Erziehung greifen ineinander. Elternschaft muss erlernt werden. Vielleicht finden Sie bei uns ein paar nützliche Beiträge.

Online bereit gehaltene Protokolle und Einladungen senken den Papierverbrauch und sparen Zeit. Auch was der GEB in der jüngsten Vergangenheit publiziert hat, ist für die neu hinzu kommenden Eltern von Interesse.

Was hat sich auf unserer Homepage getan? Ein Ferienkalender ist zur Hand mit der Anzeige ein Jahr im Voraus. Einladungen zum Thema Kindererziehung, Schule und Bildung in der Region sollten Sie auch bei uns finden.