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Bemerkung

Bildungspläne der allgemein bildenden Schulen

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Bildungsplanreform 2004, Minsterium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg

 

Leitfaden zur Selbstevaluation

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 558 KB

vom Kultusministerium Februar 2005

 

Eigenständigkeit der Schulen

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 285 KB

Studie in sechs Bundesländern

 

Curriculum & Kompetenzen

Begriffserläuterung Curriculum
 

Kern-Curriculum

Den in den Bildungsstandards verankerten Kompetenzen sind im verpflichtenden Kerncurriculum Inhalte zugeordnet. Diese wurden nach dem Gesichtspunkt ausgewählt, welchen Stellenwert sie für die Förderung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben. Beispiel: Die Inhalte sollen in rund zwei Dritteln der verfügbaren Unterrichtszeit erarbeitet werden. Das Kerncurriculum gibt somit den verpflichtenden Kernbestand eines Faches oder eines Fächerverbundes wieder.


Schul-Curriculum

Das Schulcurriculum ergänzt und vertieft die Vorgaben des Kerncurriculums. Es ergänzt das Kerncurriculum der einzelnen Fächer und Fächerverbünde um Fächer verbindende und Profil bildende Elemente. Erst durch das Zusammenspiel von Kerncurriculum und Schulcurriculum werden die in den Bildungsstandards geforderten Kompetenzen erreicht. Das Schulcurriculum wird von jeder einzelnen Schule mit Blick auf ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag und ihre konkreten Arbeitsbedingungen formuliert und dann fortlaufend weiterentwickelt. Seine Erstellung erfordert die intensive und konstruktive Zusammenarbeit aller Lehrkräfte einer Schule. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden in diesen Prozess miteinbezogen. Das Schulcurriculum tritt aufgrund eines Beschlusses der Gesamtlehrerkonferenz nach Anhörung des Elternbeirates und nach Zustimmung durch die Schulkonferenz in Kraft. Es ist somit für alle Mitglieder der Schulgemeinde verbindlich.


Methoden-Curriculum

Welche Methoden sollen Schülerinnen und Schüler beherrschen?
In welcher Klassenstufe sollten diese Methoden erstmals vermittelt werden?
Welche Form des Methodentrainings ist geplant?


Sozial-Curriculum

Engagement in sozialen Einrichtungen. Zielsetzung dieses Unterrichtsangebotes ist u.a., dass Schüler und Schülerinnen die Schwellenangst vor sozialen Einrichtungen und ihren Bewohnern überwinden, Toleranz und Hilfsbereitschaft entwickeln, dass Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden, soziales Engagement geweckt und gefördert wird.

Weitere Themen: Konfliktberatung, Streitschlichtung, Selbstschutz / Sicherheitstraining, Klassenregeln, Entwicklung der Lernumwelt und Verschönerung des Schulhauses.
 

Grafiken zum Thema Curriculum

G8unterrichtseinheiten
curriculaGrafik-1

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Bemerkung

Beispiel für ein Methoden-Curriculum

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 58 KB

 

 

www.bildungsstandards-bw.de

Kompetenzen im öffentlichen Bildungsauftrag


1. Personale Kompetenz
- Selbstfindung durch Auseinandersetzung
- Konfliktfähigkeit, Toleranz
- Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit
- Verantwortungsbereitschaft
- schöpferische Fähigkeiten (Kreativität)


2. Sozialkompetenz
- Kooperationsfähigkeit
- gegenseitige Hilfe
- Verantwortung übernehmen
- Kritikfähigkeit
- Kritik annehmen
- Einfühlungsvermögen
- Konflikte lösen
- Kommunikation


3. Methodenkompetenz
- eigenständiges Erschließen von Sachwissen
- Lernfähigkeit entwickeln
- Lernstrategien kennen lernen und nutzen
- Vorbereitung auf lebenslanges Lernen
- Präsentation von Gelerntem


4. Fachkompetenz („Lernstoff“)
- Fachkompetenz beinhaltet verantwortungsbewusste und selbstständige Anwendungskompetenz
- Wissen bewerten, auswählen und gezielt nutzen
- Kerncurriculum verbindlich


5. Anwendungskompetenz
- Wissen im Umgang mit Werkzeugen eines Fachbereiches (z.B. Medien)
- das Vermögen, erworbene Fertigkeiten anzuwenden

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Bildungsstandards

Begriffserklärung Bildungsstandards
 

entnommen am: 22.3.05 aus

http://www.bildungsstandards-bw.de/

Glossar

Hier werden einige der wichtigsten Begriffe aus dem neuen Bildungsplan kurz erklärt.


Bildungsstandards

Der Bildungsplan 2004 beschreibt für jedes Fach und jeden Fächerverbund Bildungsstandards. Bildungsstandards legen fest, über welche fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Klassenstufe verfügen müssen. Beispiel: Die Bildungsstandards sind Basis für die zentralen Prüfungen und Vergleichsarbeiten. Diese beziehen sich auf die Inhalte des Kerncurriculums. Auf diese Weise sichern sie die Vergleichbarkeit von schulischen Anforderungen.


Erprobungsschulen

Die Bildungsplanreform sieht viele Innovationsfelder vor. Diese werden von Erprobungsschulen, die sich im Rahmen der inneren Schulreform bereits auf den Weg der angestrebten Veränderungen gemacht haben, vor der offiziellen Einführung des neuen Bildungsplans im Jahr 2004 im Rahmen von Schulversuchen ausgefüllt und getestet. Die Ergebnisse werden allen Schulen zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise erhalten die Schulen des Landes zum Zeitpunkt der Einführung des neuen Bildungsplans im Jahr 2004 eine Palette von Modellen beispielsweise zu Kontingentstundentafel, Schulorganisation und Schulmanagement, aber auch zur Arbeit in den neuen Fächern, Fächerverbünden oder themenorientierten Unterrichtsprojekten.


Evaluation

Die Schulen bekommen durch den Bildungsplan 2004 mehr Freiraum für pädagogische Entscheidungen und damit mehr Verantwortung. Damit aber die Weiterentwicklung der Schulen in einem vergleichbaren Rahmen geschieht und in jeder Schule die Bildungsstandards sicher erreicht werden, werden die Schulen regelmäßig evaluiert. Die Evaluation dient der systematischen Bewertung der Wirksamkeit von Schule und Unterricht. Mit ihrer Hilfe bekommt jede einzelne Schule eine genaue Rückmeldung über Stärken und Schwächen. Mittel der Evaluation sind in der Grundschule die Diagnosearbeiten, in den weiterführenden Schulen die Vergleichsarbeiten. Beide werden mit zentralen Aufgabenstellungen immer zum Abschluss eines durch Bildungsstandards bestimmten Bildungsabschnitts geschrieben. Auch die zentralen Abschlussprüfungen sind ein Mittel der Evaluation. Neben der Überprüfung der Bildungsstandards können weitere Qualitätsbereiche ergänzend evaluiert werden.


Fächerverbünde

Im Bildungsplan 2004 werden Fächerverbünde zum ersten Mal verbindlich eingeführt, zum Beispiel in der Hauptschule:

  • Welt–Zeit–Gesellschaft
  • Materie–Natur–Technik
  • Wirtschaft–Arbeit–Gesundheit
  • Musik–Sport–Gestalten.

Die Lerninhalte der Fächer und deren Abfolge werden innerhalb eines Verbundes eng aufeinander abgestimmt und miteinander verzahnt. Dadurch können fächerübergreifende Zusammenhänge in einem Gesamtkontext vermittelt werden.


Kern-Curriculum

Den in den Bildungsstandards verankerten Kompetenzen sind im verpflichtenden Kerncurriculum Inhalte zugeordnet. Diese wurden nach dem Gesichtspunkt ausgewählt, welchen Stellenwert sie für die Förderung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben. Beispiel: Die Inhalte sollen in rund zwei Dritteln der verfügbaren Unterrichtszeit erarbeitet werden. Das Kerncurriculum gibt somit den verpflichtenden Kernbestand eines Faches oder eines Fächerverbundes wieder.


Kompetenzen

Eine Kompetenz ist eine komplexe Fähigkeit, die sich aus richtigem Wahrnehmen, Urteilen und Handelnkönnen zusammensetzt und das Verstehen der wichtigen Sachverhalte voraussetzt.


Kontingentstundentafel

Die Kontingentstundentafel legt für jede Schulart fest, wie viele Jahreswochenstunden insgesamt in den Schuljahren bis zum Abschluss des Bildungsgangs zu erteilen sind. Wie diese Jahreswochenstunden jedoch auf die einzelnen Klassenstufen verteilt werden, entscheiden die einzelnen Schulen. Sie erhalten damit pädagogischen Freiraum und können die Verteilung der Stunden nutzen, um Schwerpunkte zu setzen und die Schulkonzepte zu gestalten.


Niveaukonkretisierung/Umsetzungsbeispiele

In den Niveaukonkretisierungen soll das jeweilige Niveau und die Durchdringungstiefe eines Bildungsstandards bei der Behandlung im Unterricht an Beispielen verdeutlicht werden. Zusammen mit den Umsetzungsbeispielen für die Fächer in den unterschiedlichen Schularten bilden diese Handreichungen und geben praxisnahe und konkrete Hilfestellung bei der Arbeit mit den Bildungsstandards.


Schul-Curriculum

Das Schulcurriculum ergänzt und vertieft die Vorgaben des Kerncurriculums. Es ergänzt das Kerncurriculum der einzelnen Fächer und Fächerverbünde um fächerverbindende und profilbildende Elemente. Erst durch das Zusammenspiel von Kerncurriculum und Schulcur-riculum werden die in den Bildungsstandards geforderten Kompetenzen erreicht. Das Schulcurriculum wird von jeder einzelnen Schule mit Blick auf ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag und ihre konkreten Arbeitsbedingungen formuliert und dann fortlaufend weiterentwickelt. Seine Erstellung erfordert die intensive und konstruktive Zusammenarbeit aller Lehrkräfte einer Schule. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern werden in diesen Prozess miteinbezogen. Das Schulcurriculum tritt aufgrund eines Beschlusses der Gesamtlehrerkonferenz nach Anhörung des Elternbeirates und nach Zustimmung durch die Schulkonferenz in Kraft. Es ist somit für alle Mitglieder der Schulgemeinde verbindlich.


Schulkonzept

Das Schulcurriculum ist Ausgangspunkt für das Schulkonzept. Es enthält alle Elemente und Aspekte, die das Profil und die Besonderheiten einer Schule ausmachen und wird fortlaufend weiterentwickelt. Wenn eine Schule sich bereits in einem solchen Schulentwicklungsprozess befindet, wird die Entwicklung des Schulcurriculums in der Regel im Rahmen dieses Prozesses erfolgen. Das Schulkonzept wird von Schulleitung und Lehrkräften gemeinsam entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern, die Kommune und außerschulische Partner werden in den Prozess eingebunden. Damit werden der schulische Dialog und die Offenheit der Schule nach innen und außen gewährleistet.

Bezeichnung

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Bemerkung

Bildungsstandards Grundschule

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1,55 MB

 

 

Bildungsstandards Hauptschule

pdf02

2,0 MB

 

 

Bildungsstandards Realschule

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2,7 MB

 

 

Bildungsstandards Gymnasium

pdf04

6,8 MB

 

 

Bildungsstandards Berufsbildende Schulen

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0,5 MB

 

 

Bildungsstandards Oelker

pdf07

73 KB

 

 

Position des Landes-Elternbeirats Baden- Württemberg zur Bildungsplanreform 2004

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89 KB

 

 

Stellungsnahme des Bundeselternrat zu den Bildungsstandards

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42 KB

Brief vom März 2005

 

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