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In diesem Grußwort an die Lehrerschaft von Konstanz will sich der GEB zuerst für deren Kooperation bedanken.
Insbesondere bedanken wir uns bei den Schul-Rektoren dafür, dass der GEB-Konstanz seine Sitzungen jeweils in einer Schule von Konstanz vornehmen darf.
Vor der Sitzung werden die Elternbeiräte in einem Rundgang durch die Schule mit der aktuellen Situation vor Ort bekannt gemacht.
Mit unserem Grußwort an die Eltern versuchen wir auf das notwendige Vetrauens-verhältnis zwischen Eltern und Lehrer hinzuweisen.
Eltern, Lehrerschaft und die Schulpflege sind sich wohl immer darin einig, dass alle nur das Beste für die Kinder wollen.
Es geht nicht nur um das Wohl des einzelnen Kindes sondern auch um das Wohl der gesamten Klasse.
Doch was in der Praxis das Beste ist, darüber gehen die Meinungen manchmal auseinander.
Das kann bedeuten, dass es im alltäglichen Zusammenspiel von Eltern und Lehrerschaft nicht immer reibungslos zugeht.
Daher betrachten wir unseren Webauftritt auch als Aufgabe, aufklärend und vermittelnd für unsere Eltern sein zu können.
Wenn wir die Metapher verwenden "Am gleichen Strick ziehen ?", dann fordern wir natürlich "Ja, aber wenn möglich auch in eine Richtung."
Wir hoffen, dass unsere Anregungen von unseren Eltern angenommen werden wenn sie ins Geschehen eingreifen bzw. mitwirken wollen.
Zumindest könnte man mithelfen, dass aus Alltagsschleifen keine Knoten werden und die Stricke zusammen halten, statt zu reißen.
Sie als Lehrer sind es die unsere Kinder dazu befähigen,
später eine Ausbildung zu machen oder zu studieren.
Die primäre Erziehung der Kinder ist Sache der Eltern,
Sie als Lehrer können an den Kindern manchmal viel manchmal nur wenig noch formen und schleifen.
Eltern dürfen nicht verpassen, dass auch sie die Pflicht haben, die Kinder zu fördern.
Sie die Lehrer sind die Fachleute, wenn es um Wissensvermittlung geht
und in der Regel sind Sie es, die in der Arbeit mit Kindern sehr viel mehr Erfahrung haben als wir Eltern.
Wir respektieren Ihre Tätigkeit und unterstützen Sie, wo es uns möglich ist.
Erziehung, die im Unterricht anstatt zu Hause stattfindet, kostet sehr viel wertvolle Zeit und das kann nicht im Sinne der Eltern einer Schulklasse sein,
die ihre Erziehungsaufgabe im Elternhaus erfüllen.
Wir weisen in unserem Grußwort an die Eltern darauf hin, dass diese den Kontakt mit der Schule suchen sollen.
Wenn aber die Eltern nicht zur Schule kommen, soll dann etwa der Lehrer zum Elternhaus kommen?
Wir denken, es könnte das Lehrer-Eltern-Verhältnis verbessern, wenn stärker die Initiativen von Seiten der Schule und Lehrer kämen.
Wir stellen uns vor, dass Sie als Lehrer und Lehrerin die informellen Kontaktmöglichkeiten ungeniert nutzen sollten.
Das könnte sein (Prof. W. Sacher in der Erlanger Studie, s.u.):
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Anrufe von Lehrkräften im Elternhaus.
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Das Ansprechen bei zufälligen Begegnungen.
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Individuelle Kontakte mittels Brief oder eMail.
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flexible Sprechzeiten
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Das Einholen von Feedback der Eltern mittels Rundbriefen.
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Dreiergespräche zwischen Elternteil, Lehrer und Schüler.
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Dabei ist uns als GEB schon klar, dass kontinuierliche Elternarbeit für die Lehrer sehr zeitintensiv sein muss.
Die Zeit wird Ihnen jetzt fehlen bzw. steht Ihnen wegen anderer Belastungen und Aufgaben jetzt so nicht zur Verfügung.
Aus diesem Grund müssen wir uns vom GEB für die Lehrerschaft verwenden.
Wir müssten Maßnahmen unterstützen, die die Lehrerschaft spürbar entlastet.
Das könnte sein: 1.ausufernde Klassengrößen einschränken; 2.Schulpsychologen und Schul-Sozialarbeit;
3.pädagogische Assistenten; 4.leistungsfähige Kommunikationsmittel (jedem Lehrer seine Dienst-eMail).
Dazu ist Initiative der organisierten Elternschaft notwendig
um solche Forderungen gegenüber dem Schulträger und dem Kultusministerium zu formulieren.
Im Raum Konstanz müssten wir vom GEB das tun.
In unserem Grußwort an die Eltern weisen wir auch darauf hin,
sich als Familie wieder auf die Kernaufgabe der Erziehung zu besinnen.
Gleichzeitig müssen wir uns auch dafür einsetzen,
die Schule und die unterrichtenden Lehrkräfte als Autoritätspersonen zu stärken.
Das muss bedeuten, dass wir uns hinter Forderungen Ihrer Berufsvertretungen stellen, welche
u.a. fordern (AHA, S. Riefel, s.u.): 1.universitäre Ausbildung;
2. 24-monatiger Vorbereitungsdienst;
3.Beibehaltung des 1. und 2. Staatsexamens;
4.Stärkung des Lehrervotums.
Der GEB hat aus seinen Mitgliedern den Arbeitskreis bzw. die Arbeitsgruppe Netzwerk-Schule geschaffen.
Sie soll Verbindungen knüpfen zwischen Schulen, Vereinen, Kirchen, Beratungseinrichtungen, Polizei, Betrieben, ehrenamlichen Helfern, etc.
Die Überlegung von uns ist, dass die Forderungen an die Schulen steigen. Wir schätzen es so sein, dass die Schule diese Forderungen nicht allein erfüllen kann.
Die Schule könnte sich öffnen und würde mehr zum Treffpunkt in der Gesellschaft.
Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen könnte aber das soziale Lernen fördern und neue Perspektiven eröffnen.
Durch die Öffnung könnten die realen Lebenswelten der Familien besser berücksichtigt werden.
Durch die Intensivierung der Kooperation von Schule, Jugendhilfe und Sozialnetz z.B. könnten sowohl präventive als auch beratende Maßnahmen schneller greifen.
freundlicher Gruß Web-Ag, GEB-Konstanz
Anregungen aus: Erlanger Studie zum Eltern-Lehrer-Verhältnis offenbart Nachholbedarf; Seite 8; http://www.bpv.de/gib/2005/mai_05/elranger_studie.pdf
Steffen Riedel in AHA!(AdJ im VBE) Arbeitshilfen für Anwärter (junge Pädagogen) 3/2006, Redaktion AHA, VBE, Behrenstraße 23/24 ·
10117 Berlin,;
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